Smart Zone

Innovative Technologie zum Aufbau einer Smart City, die an die Bedürfnisse der Bürger angepasst ist

Antwerpen will eine Smart City werden. Eine Stadt, die auf die Bedürfnisse ihrer Bürger und Besucher hört und sich an ihren sich ständig ändernden Lebensstil anpasst.

In Zusammenarbeit mit Imec und seinen Bürgern hat die Stadt einen smart City Bereich im lebhaften Stadtteil Sint-Andries - einem typischen Stadtviertel - eingerichtet, um zu testen und zu bewerten, wie Technologie eine Stadt angenehmer, sicherer und nachhaltiger machen kann. Diese Innovationen können dann auf die ganze Stadt angewendet werden. Dieses Pilotprojekt der Stadt von morgen umfasst ein Dutzend Projekte wie die Verwaltung von Werbetafeln, Ampeln und öffentlicher Beleuchtung.
 

“Innovation steckt in unseren Genen in Antwerpen. Das ist entscheidend, wenn wir unsere Position als prosperierende Hafenstadt behaupten wollen. Wir möchten den Bedürfnissen immer einen Schritt voraus sein. Wir möchten das als smart City tun, sowohl für die Menschen, die hier leben, als auch für diejenigen, die in die Stadt kommen, um zu arbeiten. “ erklärt Annik Schouteden, Manager Innovation und Technologie der Stadt Antwerpen

Sint-Andries
Antwerpen
Belgien

Kunde

Stadt Antwerpen

Partner

IMEC - Fluvius

Kreieren Sie eine sicherere und angenehmere Stadt

In der Praxis ist es das Ziel einer smart City, die Stadt sicherer und angenehmer zu machen. Dank miteinander vernetzter, intelligenter Kameras und Sensoren können Menschen die Straße sicherer überqueren. Die Plätze werden energieeffizienter beleuchtet und in Echtzeit an die tatsächlichen Bedürfnisse angepasst.

Die Stadt Antwerpen ist sich bewusst, dass sie mehr tun müssen, als nur das Licht ein- und auszuschalten. Mit den heutigen Technologien kann die Beleuchtung intelligent und dynamisch verwaltet werden.

Schréder ist stolz darauf, an diesem Projekt mit seinen Shuffle- und Piano-Leuchten teilgenommen zu haben, die alle von einem Telemanagementsystem gesteuert werden.

Plätze spielen als öffentliche Räume eine wichtige Rolle im sozialen Leben der Menschen und ermöglichen ihnen, sich zu entspannen und zu treffen. Es ist wichtig, dass sie nachts beleuchtet werden, aber es ist wichtig, die Beleuchtung mit Bedacht zu steuern, um unnötigen Energieverbrauch und Lichtverschmutzung zu reduzieren.


Sensoren und Kameras ermöglichen „Licht nur bei Bedarf“

Das Ziel war es, den Sint-Andries-Platz und seinen Basketballplatz nur zu beleuchten, wenn sie benutzt werden. Die auf diesem Platz installierten Shuffle-Stelen sind ausgestattet mit:

  • 360° Lichtmodulen mit warmweißen LEDs 
  • Einem Lichtring mit zwei Farben: rot und grün
  • Owlet IoT Knotenpunkt. 

Außerdem wurden auf dem Platz Bewegungsmelder, Geräuschmelder, Wettersensoren und intelligente Kameras installiert. 

Die Sensoren und Kameras senden eine Vielzahl von Informationen in Echtzeit an die von Nokia Bell Labs entwickelte WorldWideStreams (WWS) -Plattform. In der Praxis werden alle Sensorinformationen so schnell wie möglich verarbeitet und gesammelt, sodass die richtigen Aktionen ausgeführt werden können. Imec entwickelte eine Regelungsplattform, die die gesamte Logik für das System enthält. Wenn ein bestimmter Trigger über die WWS-Plattform eingeht, kann er entscheiden, was geschehen muss.

Zum Beispiel:

  • Wenn der Basketballplatz nicht benutzt wird, werden die Shuffle-Stelen gedimmt. Wenn Leute anfangen zu spielen, senden die Bewegungs- und Geräuschdetektoren ein Signal, so dass die Beleuchtungsstärke automatisch auf 100% erhöht wird.
     
  • Wenn die Kameras jemanden erkennen, der in der Nacht über den Platz geht, wechselt die Beleuchtungsstärke der Shuffle-Stelen sofort auf 100%.
     
  • Wenn Wettersensoren aufgrund drohenden Regens oder Schneefalls eine schlechte Sicht vorhersagen, wechselt der Lichtring von grün nach rot, um die Anwohner zu warnen. Das Beleuchtungsniveau in den Leuchten am Rand des Platzes erhöht sich auf ein maximales Niveau, um die Sichtbarkeit zu verbessern.
     

Beleuchtung, die sich an den Benutzertyp anpasst

Die Straßen rund um den Platz werden von 39 Leuchten des Typs Piano beleuchtet, welche mit neutralweißen LEDs ausgestattet sind und vom DALI-Steuerungssystem gesteuert werden. Zusätzlich ist jede Leuchte mit einem Owlet IoT-Knotenpunkt ausgestattet. Bewegungsmelder arbeiten mit dem Beleuchtungssystem zusammen, um das richtige Lichtniveau zu bestimmen. In den Straßen wurden auch Mikrofone installiert, um die Beleuchtungsstärke auf 100% zu erhöhen, wenn hohe Geräuschpegel festgestellt werden. 

Schréder entwickelt täglich Beleuchtungslösungen, die den Bürgern das Leben erleichtern und Städte nachhaltiger machen. Als Außendiensttechniker ist es sehr motivierend, an multifunktionalen Systemen zu arbeiten, welche die Anforderungen der Bewohner berücksichtigen. Damit können wir unsere Kunden bei der Umsetzung innovativer Projekte mit modernster Technologie unterstützen. 

Geert van Batenburg - Smart Zone Antwerp
Geert van Batenburg
FAE & Engineering Manager

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Beleuchtungsinfrastruktur intelligent sein muss und auf die Anforderungen ihrer Bewohner eingehen sollte. Wir freuen uns, an diesem Projekt teilgenommen zu haben, das erhebliche Vorteile für die Gemeinde bietet.