Menschen und Beleuchtung: Ana García-Baños López
Seit mehr als hundert Jahren steht Schréder dank der herausragenden Arbeit seiner Mitarbeitenden im Bereich der nachhaltigen Beleuchtungstechnik an der Spitze. Bei Life@Schréder berichten wir von den Menschen, die dieses Unternehmen in den 70 Ländern, in denen wir tätig sind, zu dem machen, was es ist. Unser vielfältiges, internationales Team verbindet das gemeinsame Engagement für Spitzenleistungen in der Beleuchtung.
In Spanien finden sich einige der ambitioniertesten Projekte von Schréder. Dazu zählen die Straßentunnel der Madrider Stadtautobahn M30 mit einer Gesamtlänge von 48 Kilometer, die 2007 fertiggestellt und von uns mit mehr als 27.000 Leuchten ausgestattet wurden, ebenso wie Fluter für die Architekturbeleuchtung, die die spektakuläre Fassade des Obersten Gerichtshofs Spaniens optimal zur Geltung bringen. Wir hören auf die Wünsche unserer Kunden und unterstützen Sie dabei, diese zu verwirklichen.
Ana García-Baños López trat vor 16 Jahren in das Unternehmen Schréder ein. Gerade zu dieser Zeit begann die LED-Revolution im Beleuchtungsbereich. An unserem Standort in Guadalajara, unweit von Madrid, begann sie ihre Laufbahn als LED-Produktmanagerin, bevor sie die Position der Marketingmanagerin übernahm. Als Verantwortliche für unsere Geschäftsstrategien in der Region stellt sie mit ihrer Erfahrung sicher, dass unsere Kundinnen und Kunden in jeder Projektphase bestmöglich unterstützt werden.
Ich wurde im nordspanischen Burgos geboren …
Für mein Studium zog ich nach Madrid, da ich dort Wirtschaftsingenieurwesen studieren wollte. Nach meinem Studium beschloss ich, in der Stadt zu bleiben, da mir das geschäftige Treiben dort gefiel. Ich bin sehr glücklich in Madrid, auch wenn der Weg von meiner Wohnung im Stadtzentrum zum Arbeitsplatz recht weit ist.
Nach dem Studium habe ich zunächst bei Osram gearbeitet ...
Ich begann mit der LED-Technologie zu arbeiten, als diese noch in den Kinderschuhen steckte. Über die Chipfertigung bei Osram fand ich meinen Weg in die Welt der Beleuchtung.
Dann hörte ich von einer offenen Stelle bei Schréder …
Das schien mir ein konsequenter Folgeschritt zu sein, da sich mein Schwerpunkt damit von der Arbeit an Einzelkomponenten hin zur Entwicklung von Komplettlösungen in Form ganzer Leuchten verlagerte. Der Zeitpunkt war ideal: Ich bin hier eingestiegen, als das Unternehmen gerade damit begann, sein LED-Geschäft aufzubauen. So sind wir gemeinsam gewachsen.
Damals hat sich das Unternehmen stark verändert …
Anfangs war die Strategie stärker auf lokale Projekte ausgerichtet. Ich erinnere mich aber auch gerne an unsere ersten Meetings in Belgien. Ich wurde dort sehr herzlich aufgenommen und habe es genossen, andere Menschen kennenzulernen. In den vergangenen 15 Jahren hat die Fertigung einen grundlegenden Wandel durchlaufen. Anfangs gab es in dem riesigen Werk, in dem Leuchten mit Hochdruck-Entladungslampen hergestellt wurden, nur einen kleinen Tisch, der LED-Produkten gewidmet war. Heute verfügen wir über zahlreiche automatisierte LED-Produktionslinien und modernste Technologie. Es kommen Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt zu uns, um das Werk zu besichtigen.
Meine Aufgaben haben sich mit der Entwicklung des Unternehmens verändert …
Anfangs konzentrierte ich mich auf die Entwicklung von LED-Produkten. Jetzt bin ich stärker im kaufmännischen Bereich aktiv. Ich bin Leiterin für Marketing und Sales Support in der spanischen Niederlassung. Ich bin für die Marktbeobachtung verantwortlich und unterstütze das Vertriebsteam, indem ich Ausschreibungen und Angebote analysiere, die Konkurrenz beobachte und all diese Informationen für das Reporting an die Unternehmensgruppe aufbereite. Darüber hinaus leite ich die Abteilung Sales Support. In diesen Aufgabenbereich fallen die Erstellung von Angeboten, die Abwicklung von Verkäufen, Einkäufe bei externen Lieferanten, Qualitätssicherungsfragen und auch die Kommunikation. Glücklicherweise steht mir ein hervorragendes Team zur Seite!
Ich bin wirklich sehr stolz auf mein Team …
Alle Mitarbeitenden identifizieren sich mit der Vision des Unternehmens und setzen sich mit großem Engagement dafür ein, all unsere Kunden zufriedenzustellen. Sie sind ausgesprochen motiviert. Anfangs war ich etwas nervös, ein so vielfältiges Team zu leiten, zumal einige Teammitglieder mehr Erfahrung in diesem Bereich hatten als ich. Könnte ich ihnen als Vorgesetzte die nötige Unterstützung bieten? Mittlerweile haben wir jedoch ein sehr gutes Verhältnis, und die Zusammenarbeit läuft reibungslos. Ich hoffe sehr, dass auch die Mitarbeitenden stolz darauf sind, Teil dieses Teams zu sein! Ich selbst dachte lange, ich würde für immer in der „technischen Schublade“ bleiben – doch der Wechsel in den kaufmännischen Bereich ist mir gut gelungen, worauf ich stolz bin.
Das Unternehmen hat mich auch beim Lernen unterstützt …
Ich war in den Digitalisierungsprozess eingebunden, den das Unternehmen vor einigen Jahren in Angriff nahm. Zwar handelte es sich nicht um eine offizielle Schulung, doch ich habe viel gelernt, weil man bei jedem Projekt die Prozesse verstehen und alles überprüfen muss. Das war eine Herausforderung, die mich aus meiner Komfortzone herausgeholt hat. Es hat sich jedoch gelohnt, denn dieses Know-how erleichtert mir und meinen Kolleginnen und Kollegen den Arbeitsalltag.
Das Unternehmen legt großen Wert auf neue Technologien und auf Innovationen …
Die Talente und Leistungen der Mitarbeitenden werden im Familienunternehmen besonders geschätzt.
Gleichzeitig sprechen wir von einem Großunternehmen. Dieses international tätige Unternehmen stellt Innovation und Kundenorientierung konsequent in den Mittelpunkt, ohne dabei Nachhaltigkeit und Umweltschutz aus den Augen zu verlieren. Mit dem Ziel, die Welt ein Stück besser zu machen.
Ich beschäftige mich ständig mit neuen Beleuchtungsprojekten …
Wir arbeiten gerade an einem sehr spannenden Sportstättenbeleuchtungsprojekt, das sich jedoch noch in der technischen Phase befindet. Daher kann ich leider noch nicht allzu viel darüber verraten.
Ich habe auch ein abgeschlossenes Lieblingsprojekt …
Soto del Real ist eine Kleinstadt unweit von Madrid. Im Jahr 2012 haben wir dort zur Beleuchtung der Hauptstraßen mehr als 2.700 Leuchten des Typs TECEO installiert und zusätzlich historische Leuchten mit 300 speziellen LED-Sätzen nachgerüstet. Die TECEO Leuchten verfügen über ein autonomes Dimmsystem, das zu einer erheblichen Senkung des Stromverbrauchs führt. Besonders beeindruckend ist, dass sie sich bis heute tadellos bewährt haben. Noch heute, wenn Kundinnen und Kunden aus verschiedenen Ländern das Werk besichtigen, führen wir sie manchmal an diesen Ort, an dem die Leuchten noch immer zuverlässig ihren Dienst verrichten – das war eines unserer ersten großen LED-Projekte.
Mit einem CMS können wir Enormes leisten …
In Valencia haben wir in der Altstadt und an historischen Plätzen der Stadt über 20.000 Leuchten installiert. Diese fügen sich harmonisch in die prächtige Architektur ein. Mit unserem System Schréder EXEDRA werden mehr als 100.000 Leuchten gesteuert, was für erhebliche Energieeinsparungen sorgt. Wir haben städtische Entscheidungsträger*innen dabei unterstützt, den Fußgänger- und Radverkehr in der Stadt zu fördern. Zudem haben wir die Beleuchtung im Naturpark Albufera so modernisiert, dass der Biorhythmus der dortigen artenreichen Flora und Fauna respektiert und die Lichtverschmutzung reduziert wird, damit die Menschen den Sternenhimmel wieder ungestört genießen können.
In meiner Freizeit …
Ich verbringe gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freundinnen und Freunden, insbesondere mit denen, die in der Nähe wohnen. Wir treffen uns mehrmals pro Woche und gehen gemeinsam auf Konzerte. Ein großer Vorteil am Leben in Madrid ist die Vielzahl an Live-Auftritten – alle großen Bands kommen hierher. Meine spanische Lieblingsband LoL habe ich bestimmt schon ein Dutzend Mal live gesehen. Auch The Cure, Arcade Fire und Kings of Leon habe ich schon live erlebt – das waren unvergessliche Abende!
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